Steuerleitfaden · Rechnungen und Pflichtangaben

Rechnungspflichtangaben für Einzelunternehmer

Eine Rechnung braucht identifizierbare Parteien, eine eindeutige Nummer, Daten zur Leistung, nachvollziehbare Beträge und die zum Steuerfall passende Umsatzsteuerangabe. Rechtsform und Umsatzsteuerstatus ändern einzelne Pflichtangaben, nicht aber die Notwendigkeit einer konsistenten Belegkette.

01

Was du prüfen solltest

  • Identität und Steuerstatus von Lieferant und Kunde

  • Nummer, Ausstellungsdatum, Leistungsdatum und Beschreibung

  • Netto, Steuerkategorie, Steuerbetrag, Gesamt und erforderliche Hinweise

02

Vorgehen

  1. 1

    Erfasse die entscheidenden Fakten und wähle das korrekte Land sowie Datum.

  2. 2

    Löse die zeitlich gültige Regel auf und dokumentiere Quelle, Version und offene Fragen.

  3. 3

    Gleiche Rechnung, Buchung, Meldung und Nachweise ab; leite Unsicherheiten zur Review weiter.

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Praxisbeispiel

Eine selbstständige IT-Beraterin stellt einer inländischen Firma eine Monatsrechnung. Vor dem Versand werden Leistungszeitraum, fortlaufende Nummer, Nettobetrag, Steuerkategorie und Zahlungsdaten geprüft.

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Typische Fehler

  • !

    Stammdaten aus einer alten Rechnung ungeprüft übernehmen

  • !

    PDF und strukturierte Daten mit unterschiedlichen Summen erzeugen

  • !

    Einen Standardtext verwenden, ohne den tatsächlichen Steuerfall zu prüfen

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Folgen für Rechnung und Buchhaltung

Das Ergebnis sollte in Rechnung, strukturierten Daten, Buchung, Meldung und Nachweisen identisch abgebildet werden. Ändert sich ein entscheidender Fakt, wird die Entscheidung neu berechnet und die frühere Version bleibt im Audit Trail erhalten.

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Rechtsgrundlagen und amtliche Quellen

Die Seite verweist auf amtliche Primärquellen. Die konkrete Entscheidung erfolgt über die versionierte Dynafis-Regelbasis.